Natur und Schamanismus

Roland Scholz

Die Feste im Jahreskreis

Die Jahresfeste wurden von unseren Ahnen zu festgelegten Zeiten gefeiert. Einige haben sich durch die Zeiten erhalten, wie Ostern und Weihnachten. Die Zeitpunkte richteten sich bei den Germanen nach dem Stand der Sonne und die Kelten orientierten sich an dem, was dadurch auf der Erde geschah. So gibt es vier Sonnen- und vier Erdfeste.

 

Dieses Angebot ist gedacht für Menschen,

 

  •  die den “Alten Weg” neu entdecken möchten
  •  die den Mut haben, die Geistwelt an sich heranzulassen
  •  die die Kraft haben, der Natur nahe zu sein.

 

Unsere Vorfahren lebten in einer Welt, die sich mehr als heute an den natürlichen Rhythmen der Erde orientierte. Sicher waren sie abhängiger von diesen Gegebenheiten als wir. Aber ist das alles unwichtig geworden für uns? Die Länge der Tage, Wärme und Kälte, Fruchtbarkeit und Winterwüste. Wir glauben nicht. Wir wollen den Kräften respektvoll den Raum geben, der ihnen zusteht, im Kreis des Jahres, sowie in uns selbst.

 

 

Die Feste im Rad des Jahres

Die Jahresfeste, symbolisiert im 8-speichigen Rad

 

Vier Feste nach der Sonne: Sonnenhöchst- und Sonnentiefststand und die beiden Feste, wo Tag und Nacht genau gleich lang sind. Das sind Mittsommernacht und Weihnachten, Ostern und Erntedank.

Vier Feste nach der Erde: Die Mitte des Winters und die Mitte des Sommers und deren Anfänge. Das sind Lichtmess und Kräuterfest, Walpurgis und Halloween.

 

Samhain die Nacht zum 1ten November Sommerende

Samhain bedeutet wörtlich übersetzt: Sommerende, für die Kelten auch der Beginn des neuen Jahres. Das Leben zieht sich zurück, die Natur geht in den Tod. Gedenken und Beschenken der Ahnen. An der Schnittstelle von Sommer und Winter wird die Realität dünn, die Tore zur Anderswelt stehen weit offen, die Geister reiten an Halloween.

 

Wintersonnenwende 21. Dezember Sonnentiefststand

Jul, nordisch = Rad, gleichbedeutend mit dem Rad des Lebens (Adventskranz), das sich immer dreht und jetzt die Rückkehr des Lichtes versinnbildlicht. In der längsten Nacht des Jahres wird der Sonnengott neu geboren. Austausch von Geschenken aus Freude darüber. Der immergrüne Baum als Symbol des Lebens und der Hoffnung.

 

Imbolc die Nacht zum 1ten Februar Höhepunkt des Winters

Bedeutet wörtlich übersetzt: im Bauch; das Leben hat sich in den Bauch der Mutter Erde zurückgezogen, draußen toben die Winterstürme. Aber dennoch ist das Leben schon wieder spürbar, es wartet auf sein Erwachen. Das Licht hat seit Jul deutlich zugenommen (Lichtmess). Zeit der Reinigung.

 

Ostara 21. März Frühjahrs Tag und Nacht Gleiche

Das Fest der jungfräulichen Frühlingsgöttin Ostara (Eostar, Astarte) = Aufgang des Lichtes. Mit ihr feiern wir den Abschied von der Dunkelheit. Das Leben kehrt zurück: alles beginnt zu wachsen, alles blüht auf, alles wird fruchtbar (Hase, Ei).

 

Beltane die Nacht zum 1ten Mai Sommeranfang

Das Feuer des Bel, der keltische Sommeranfang. Verbindung zu Diana, der Gebieterin der Tiere und die Schutzgöttin der freien Frauen (Hexen). Beltane ist das Fest der Fruchtbarkeit. Gott und Göttin vereinigen sich. Auch an Beltane ist das Tor zur Anderswelt weit offen.

 

Sommersonnenwende 21. Juni Sonnenhöchststand

Der längste Tag des Jahres, der Triumph des Lichts. Die Natur steht in der Kraft des Sommers. Es ist die Zeit der Bewußtheit. Aber, was seinen Höhepunkt erreicht hat, steigt nun ab. Die Tage werden kürzer. Das Rad dreht sich weiter. S.h. in der germanischen Göttersage => Baldurs (Sonnengott) Tod.

 

Lughnasadh die Nacht zum 1ten August Höhepunkt des Sommers

Das Fest der Kräuterweihe. Die bis jetzt gesammelten Kräuter (Tee, Medizin, Bettstreu, Gewürze, Räucherung, Amulette, Zauber...), die für unser Leben unverzichtbar sind, werden im Ritual geweiht, die Kräutersträuße des Vorjahres verbrannt. Es ist auch das Fest der Kornmuhme. Das Getreide ist geerntet.

 

Herbstäquinox 21. September Herbst Tag und Nacht Gleiche

Das Fest des herbstlichen Jägers. Herbstanfang. Es ist in erster Linie ein Erntedankfest. Alle Früchte sind reif. Es wird gesammelt, geerntet, gelagert, eingekocht, gepresst..., Es ist Jungfrauzeit. Der Mensch erntet und genießt, was im Frühjahr gesät wurde, auch im übertragenen Sinne. Im Ritual wird selbst Gesammeltes und Geerntetes gesegnet. Tag und Nacht sind im Gleichgewicht, doch es ist der Tag, der geht und die Nacht, die kommt...

 

Die Rituale werden nach Anleitung von den Anwesenden erdacht, vorbereitet und durchgeführt.

 

Kosten: 15 Euro

Mitbringen: Essen für die Mitte

Ort: bei mir in Krälingen, von dort gehen wir zu verschiedenen Plätzen in der Natur.

 

Termine  2020:

 Imbolg 31.01. / 20.03. Ostara / 30.04. Beltane / 20.06. Sommer Sonnenwende

31.07. Lammas / 19.09. Herbst Äquinox / 31.10. Samhain / 19.12. Winter Sonnenwende

 

 

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Roland Scholz

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